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Baubericht «Olympia»

von Erwin Rechsteiner
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Wie so oft hat auch bei dieser Geschichte der Zufall eine Rolle gespielt. Meine Frau fand in einem alten Schuhkarton ein Bild von HR. Widmer (aus Barzheim SH), das mich mit meiner ersten Fernsteuerung zeigt. Startbereit in der Hand einen «Olympia» von Robbe.


Kein laufendes Projekt

Schnell kam die Idee, den Flieger nochmals zu bauen. Holz war da, Folien, Servos — und Antrieb auch. Im Planarchiv (20-cm-Stapel Papier) war der Originalplan schnell gefunden. Mit Bleistift die damaligen Änderungen noch eingezeichnet. Die Bedürfnisse sind heute etwas anders und so war klar, das Teil wird mit Motor und Querruder gebaut. Es gibt in der Werkstatt eine kleine Schublade, in der Musterrippen seit jeher lagern. Die Musterrippen des Olympia waren sogar angeschrieben. Es kann losgehen.


Ganz klassisch

Wieder mal wie einst bauen. Die Rippen aus einem Blocksatz, der Rumpf als Kastenrumpf. Lediglich mit Anpassungen für den Motorspant.



Rumpfvorbereitung.


Die Leitwerke etwas leichter aufgebaut, der Rest wie gehabt. Bedingt durch die Querruder und den Antrieb, wird etwas mehr Gewicht dazukommen. Ein Vergleich ist aber nicht mehr möglich und auch unwichtig. Für den Hang wird es immer reichen und in der Ebene ist das Teil sowieso nicht stark in der Thermik. Es geht grundsätzlich um die Freude am Bauen.


Eher kopflastig

Der Motor ist aus dem Lager und nicht optimal passend. Mit dem vorgesehenen Akku würde es zu viel Gewicht am Heck brauchen. Also muss der Flieger halt mit kleinerem Akku geflogen werden. An der hintersten Position ist das gut möglich und das «alte Ding» fliegt sehr zur Zufriedenheit.



Das Rumpffinnenleben.

Schön, wie so ein Zufall viel Freude macht.

Bilder: Altes Bild HR. Widmer
Neues Bild J. Vetterli
Baubilder E. Rechsteiner



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