Veranstaltungen der IGG Schweiz – aber sicher!
Die IGG Schweiz mit rund 300 Mitgliedern organisiert als Interessengemeinschaft verschiedene Anlässe im Flachland und in den Bergen. Grossanlässe sind meist eine organisatorische Höchstleistung, die immer ein oberstes Ziel haben. Sicherheit geht vor – wir wollen keine Unfälle.
Im Vorstand der IGG sind die Ressorts in Flachlandfliegen und Hangflug aufgeteilt. Das heisst, es gibt pro Anlass einen Master. Die wichtigsten Handlungsfelder stellen wir gerne vor.
Das Briefing findet an jedem Anlass statt und wird als obligatorisch erklärt. Kein Flugzeug geht vor dem Briefing in die Luft. Wer den Schleppbeitrag bezahlt hat und das Briefing besucht und verstanden hat, bekommt ein «Bändeli» um das Handgelenk und ist somit berechtigt, Flugzeuge zu steuern. Gleichzeitig signalisiert das Bändeli ein Alkoholverbot. An mehrtägigen Anlässen wechselt jeweils die Farbe.
Der Veranstaltungsort wird in diverse Zonen eingeteilt und markiert. Pilotenstandort, Warzezone, Schlepperzone, Start- und Landezone, das alles wird am Briefing mitgeteilt und kontrolliert. Weiter gibt es Parkplatzzonen, Auf- und Abbauzonen, Zuschauerzonen für Besucher sowie eine Verpflegungszone.
Die Flugleitung garantiert einen einwandfreien Flugbetrieb. Sie sorgt für die Einhaltung der Zonen, ist Koordinator für Starts und Landungen. Hilft vor Starts und nach Landungen.
Mit der Flugleitung sollte man sich nicht anlegen. Ohne Disziplin der Teilnehmer geht's nicht. An dieser Stelle einen grossen Applaus, dass wir bis jetzt keinen Unfall melden mussten. Es gab und gibt aber immer wieder Situationen.
Zum Beispiel eine Situation, die noch oft ähnlich geschieht: Es sind zwei Schleppmaschinen gleichzeitig am Schleppen. Schlepper 1 ist gerade gelandet und der nächste Seglerpilot läuft mit seinem Modell auf die Piste, der Schlepper 2 ist jedoch im Endanflug auf die Piste. Schlepper 1 weiss das, weil er aufmerksam ist und in der Pilotenbox informiert wurde. Der Seglerpilot jedoch nicht, weil er mit einem anderen Kollegen über Gott und die Welt gesprochen hat. Der Flugleiter erkennt die Situation und reagiert sofort. Er unterrichtet den Schlepper, dass er die Landung abre-

chen muss und schickt den Seglerpiloten von der Piste.
oder
Ein neues Mitglied lässt sich hochschleppen und ist dann mit der ungewohnten Situation, dass mehrere Modelle gleichzeitig in der Luft sind, ziemlich gefordert. Gleichzeitig das Modell nicht aus den Augen lassen und noch rückwärts vom Startpunkt in die Pilotenbox zu laufen überfordert ihn. Der Flugleiter erkennt, dass der Neuling trotz Aufforderung Mühe hat, in die Pilotenbox zu gehen, und fordert einen erfahrenen Piloten auf, welcher gerade nicht in der Luft ist, den Neuling in die Pilotenbox zu führen und ihm danach etwas Unterstützung beim weiteren Flug zu geben. Das heisst, dass er ihm zum Beispiel einen vortrittsberechtigten Schleppzug ansagt und ihm eine Ausweichrichtung vorschlägt, oder wenn es Richtung Landung geht, die Koordination mit dem Flugleiter und den anderen Piloten übernimmt und ihm so zum Beispiel ansagen kann, dass seine Höhe vollkommen ausreicht, um noch die beiden tiefer fliegenden Segler vor ihm landen zu lassen.
Oder am Hang
Zwei uns unbekannte Piloten kommen an den Hang, an dem schon mehrere Piloten fliegen, die sich alle gegenseitig kennen. Sie sondern sich etwas ab und bauen ihre Modelle zusammen.
Ohne Ankündigung wird plötzlich das erste Modell gestartet. Ein gleichzeitig angekündigter schneller Vorbeiflug aus grosser Höhe wird dank der Intervention eines aufmerksamen Kollegen abgebrochen, um eine Kollision mit dem startenden Modell zu vermeiden. Die beiden später erschienenen Piloten werden von unserer Gruppe ermahnt, sich bitte zu uns zu gesellen, damit eine verständliche Koordination möglich ist, und sie werden darauf hingewiesen, dass es am Hang üblich und wichtig ist, etwaige Manöver in Hangnähe, Starts und Landungen anzukündigen und sich zu vergewissern, dass der Flugkorridor frei ist. Es wäre in diesem Fall sinnvoll gewesen, die beiden Kollegen gleich zu Beginn mit einem kurzen SmallTalk willkommen zu heissen und sie aufzufordern, sich doch zu uns zu gesellen.
oder
Ein uns unbekannter Pilot gibt sich am Boden recht überheblich und erweckt den Eindruck, dass er viel und oft am Hang fliegt, demzufolge viel Erfahrung mit sich bringt. Was niemand weiss, an diesem Hang ist der Pilot noch nie geflogen und bisher an den anderen Hängen auch «nur» etliche Schaummodelle. Das Voll-GFK-Modell, welches er kurz nach seiner Ankunft starten wird, ist er erst einmal in der Ebene geflogen. Der Start funktionierte, denn auch eher wackelig, aber das kann den besten Piloten mal passieren. Als sich der Pilot jedoch nach einer Weile zur Landung entscheidet, merken diverse Piloten, die grad nicht fliegen, dass der landende Kollege gar nicht in der Nähe des Landefeldes steht und etwas überfordert zu sein scheint. Es wird schon untereinander gemauschelt, wie sich das Modell des «Grosskotz» wohl gleich zerlegen wird. Ein vernünftiger Kollege erbarmt sich und sieht auch die Gefahr in der Situation und geht zu ihm hin und unterstützt ihn, indem er ihn an das Landefeld lotst und die Landeinteilung anweist.
Jetzt wird klar, dass der besagte Pilot es versäumt hat, sich über die Gegebenheiten dieses Hanges, im Speziellen wo und wie hier gelandet wird, zu informieren und mit dem Modell überfordert war. Einfach mal die anwesenden Piloten fragen wäre richtig und wichtig gewesen und den Stolz, jetzt auch zur Klasse der Vollschalenseglerpiloten dazuzugehören, hintenanstehen lassen.
Zum Glück sind ja einige aufmerksame Hangflugpiloten dabei und helfen auch unbekannten Kollegen, wenn es erforderlich ist.

wird z.B. auf dem Hahnenmoos im Hotel auf die Vorschriften für die verschiedenen Hänge hingewiesen. Dies beinhaltet Flugverbotszonen, Flugregeln bei vielen Modellen wie auch Einschränkungen bezüglich DS-Fliegen. An den verschiedenen Hängen gibt es in der Regel keinen Flugleiter. Hier sind Eigenverantwortung und Absprache unter den Piloten gefordert. Auch wenn keine Zone für den Standort der Piloten markiert ist, stehen diese stets beisammen, damit die Kommunikation sichergestellt ist. Starts, Landungen wie auch Vorbeiflüge werden abgesprochen und angekündigt. Wenn sich ein Pilot nicht an die Vorgaben hält, wird er von den anderen Piloten darauf hingewiesen.
Die IGG Schweiz freut sich auf viele Grossanlässe, erst recht im Jubiläumsjahr 2022 – aber sicher!!

DIE PC-21-STORY

Neuigkeiten von HEBU

WEISCH, WASI MEINE? 125 JAHRE AERO CLUB DER SCHWEIZ

ATOM, DER NEUE DOPPELDECKER VON CPLR

STOLZ UND GUTE IDEEN

HORIZON HOBBY/LEMACO NEWS:MICRO OV-10 BRONCO 645 MM VON E-FLITE

52. COUPE DES ALPES 2026

EURO CONTEST GLIDER ACRO TOUR ÖSTERREICH 2026

EINBLICKE IN DIE WASSERFLUGGESCHICHTE

EUROPAMEISTERSCHAFTEN F3A IN ST-MACAIRE, FRANKREICH

STADTPARTNERSCHAFT

VON DER JUGEND FÜR DIE JUGEND

TEAMMANAGER «THIS» BOSSHARD

WILLKOMMEN, NEUES MITGLIED!

Neuigkeiten bei Leomotion.com

CORSAIR F4U – EIN WARBIRD MIT EINPRÄGSAMER OPTIK

FERIENPLAUSCH 2026 BEI DER MG USTER

KLEINE VORBILDÄHNLICHE SEGLER

FREIFLUG IM HOCHSOMMER

34. ALPINES MODELLFLUGLAGER HAHNENMOOS

SCHNUPPERTAG BEIM MFV WETTINGEN

COUPE DES ALPES – BEOBACHTEN UND LERNEN

REGION NOS – EIN ZENTRUM DES ELEKTROFLUGS

VON 0 AUF 100

NEUIGKEITEN VON HEBU

ERINNERUNGEN

WEISCH, WAS I MEINE? IM LAND DES LÄCHELNS
