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Mein Turboprop als AAS

von Hanspeter Stöckli
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Wer nicht weiss, was ein AAS ist, lese den Bericht


Bei einem Besuch bei Wieser Modellbau sah ich eine Pilatus B4 mit 2,2 m; der etwas bullige Rumpf eignet sich genau für mein Projekt. Erste Überlegungen waren, durch den kleinen Propeller, der ja in der Rumpfspitze Platz finden müsste, war ich gezwungen, die Drehzahl zu erhöhen. Die Hauptwelle und der Spinner mussten hohl sein, mit genügend Platz für eine Stange, die die Rumpfspitze mit einem Servo ein- und ausfährt.

Nun wurde ein Lagerblock aus Alu gefräst, der den Motor, das Getriebe und das Kugellager für die Hauptwelle aufnimmt. Die ganze Einheit wird mit dem hinteren Sperrholzspannt verschraubt. Beim vorderen Spannt befindet sich das zweite Kugel-

lager der Hauptwelle und davor der selbst gedrehte Spinner mit der Aufnahme der zwei Propellerblätter.

Die ersten Versuche bestätigten, dass das Konzept stimmt: Die Propellerblätter wandern durch die Drehzahlerhöhung nach aussen und werden mit zwei O-Ringen wieder zusammengezogen, sobald ich den Motor abschalte.

Der Erstflug klappte dann auch zur vollen Zufriedenheit, mit etwa 20–30 Grad gings nach oben, denn ich wollte ja ein Modell für den Hang. Mit meinem AAS (Anti-Absauf-System) muss ich jetzt keine Angst vor Aussenlandungen mehr haben. Ich bin sehr zufrieden mit dem Resultat.

Hanspeter Stöckli




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