Graupners IFS-3 – ohne Fehl und Tadel?
Diese Zeilen sind eine Ergänzung und Entgegnung zum Artikel von Beat Huber im «modell flugsport» 4/2009, Seite 22/23. Es geht um die Zuverlässigkeit der 2,4-GHz-Fernsteuerung IFS-3 der Firma Graupner. Vor allem geht es aber um die Sicherheit unseres Hobbys. Der Ausfall der Fernsteuerung bei einem Modell im Flug, das z.B. 20 kg schwer und mit Kerosin betankt ist, kann fatale Folgen auch für unser Hobby nach sich ziehen. Nicht sichere Fernsteuerungen sollten also keinesfalls eingesetzt werden.
In einer Umgebung, wo das 2,4-GHz-Frequenzband stark belastet ist, traten bei meiner IFS-3 kurzfristige Ausfälle der Übertragung auf (im Bereich einiger 1/10 Sek.), welche an ruckartigen Bewegungen der Steuerflächen zu erkennen waren. Dies wurde im Mai 2009 in Italien (Flugplatz bei Ivrea im Aostatal) nach einem fast unsteuerbarem Flug festgestellt. Die Steuerflächen bewegten sich ruckartig oder kehrten verzögert in die vorgewählte Position zurück. Dies wurde auch von den weltbekannten Modellpiloten Reto Senn und Urs Mayländer, welche Augenzeugen des Vorfalls waren, auf einem Rapport an Graupner bezeugt. Mein Empfänger war nicht mit einem Satellitenempfänger ergänzt, welcher ja zum besseren Empfang beitragen sollte. Diese wurden kurz nach der Auslieferung von Graupner wieder aus dem Handel zurückgezogen und sind seither nicht mehr erhältlich.
Ein weiteres abnormales Verhalten der IFS-3 waren minutenlange Totalausfälle am Boden (evtl. in «hold»?). Dies konnte ich mit Video dokumentieren und ist im YouTube unter dem Suchwort «IFS-3» zu finden. Ein solcher Ausfall im Flug hätte den Verlust des Modells bedeutet. 2,4-GHz-Anlagen anderer Fabrikate, welche dort gleichzeitig in Aktion waren, hatten keinerlei Probleme.
In meinem Freundeskreis sind Totalausfälle von IFS-Anlagen und damit Abstürze von Grossseglern in der Gegend von Bergamo vorgekommen. Mit grosser Wahrscheinlichkeit waren diese auf die stark belasteten 2,4-GHz-Frequenzen zurückzuführen.
Meine IFS-3-Anlage habe ich Ende Mai 2009 an die Firma Graupner zur Reparatur eingeschickt. Bis heute (1. Sept. 2009) hat die Firma Graupner hierzu noch nicht Stellung genommen. Hier noch eine Tatsache, die zum Denken anregt: An der Weltmeisterschaft für Jetmodelle in Israel im Juni 2009 war bei keinem Team IFS-3 im Einsatz. Kein Pilot der deutschen Mannschaft hatte sich damit ausgerüstet.
Mit zunehmender Belegung des 2,4-GHz-Bandes durch andere Benutzer auch in unseren Breitengraden könnten bald auch nördlich der Alpen Störungen und Ausfälle bei Graupner IFS-3-Fernsteuerungen auftreten. Dies sollte unbedingt beachtet werden.
*Hans Bühr,
MFG Dübendorf und Zumikon
hansbuehr@hotmail.com*

DIE PC-21-STORY

Neuigkeiten von HEBU

WEISCH, WASI MEINE? 125 JAHRE AERO CLUB DER SCHWEIZ

STOLZ UND GUTE IDEEN

ATOM, DER NEUE DOPPELDECKER VON CPLR

EUROPAMEISTERSCHAFTEN F3A IN ST-MACAIRE, FRANKREICH

52. COUPE DES ALPES 2026

TEAMMANAGER «THIS» BOSSHARD

WILLKOMMEN, NEUES MITGLIED!

Neuigkeiten bei Leomotion.com

EURO CONTEST GLIDER ACRO TOUR ÖSTERREICH 2026

EINBLICKE IN DIE WASSERFLUGGESCHICHTE

HORIZON HOBBY/LEMACO NEWS:MICRO OV-10 BRONCO 645 MM VON E-FLITE

STADTPARTNERSCHAFT

VON DER JUGEND FÜR DIE JUGEND

34. ALPINES MODELLFLUGLAGER HAHNENMOOS

CORSAIR F4U – EIN WARBIRD MIT EINPRÄGSAMER OPTIK

FERIENPLAUSCH 2026 BEI DER MG USTER

KLEINE VORBILDÄHNLICHE SEGLER

SCHNUPPERTAG BEIM MFV WETTINGEN

FREIFLUG IM HOCHSOMMER

COUPE DES ALPES – BEOBACHTEN UND LERNEN

REGION NOS – EIN ZENTRUM DES ELEKTROFLUGS

VON 0 AUF 100

NEUIGKEITEN VON HEBU

ERINNERUNGEN

WEISCH, WAS I MEINE? IM LAND DES LÄCHELNS
