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Perfekter Einsteiger

von D. Wettstein
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Erste Erfahrungen mit Graupner MX-12

Graupner hat mit der MX-12 und der MX-16 die ersten zwei Sender auf den Markt gebracht, welche mit der neuen, Graupner-eigenen 2,4-GHz-Übertragungstechnologie «HOTT» ausgerüstet sind.

Graupner setzt für HOTT, wie viele andere Hersteller auch, das nicht störungsanfällige FHSS ein. Dieser Artikel möchte jedoch nicht den technischen Hintergrund der neuen HOTT-Technologie durchleuchten, sondern dem Leser primär einen Eindruck über den Praxis-einsatz der neuen MX-16-Steuerung vermitteln.


Für viele Piloten lebenswichtige Funktionen

Die Programmierung der Steuerung erfolgt über die bewährte und intuitive Menüstruktur, welche sich an den grösseren Modellen ausrichtet. Mit den drei zur Verfügung stehenden Mischern und den drei voneinander unabhängig program-mierbaren Flugphasen lässt sich einiges bewerkstelligen. Unter anderem kann z.B. ein 4-Klappen-F3F-Flächenmodell einfach programmiert werden. Neben dem Einsatz von 3 Flugphasen ist es sogar möglich, den linken Steuerknüppel für eine Flächen- Wölbung/Entwölbung und gleichzeitig via Schalter umschaltbar als Butterfly zu nutzen. Solche Spielereien, für manche Piloten beinahe lebenswichtige Funktionen, lassen das Herz höher schlagen. Die Steuerung liegt angenehm in der Hand, alle Schalter sind gut erreichbar und lassen sich programmier-technisch frei zuweisen. Das Gehäuse macht einen stabilen Eindruck. Die Antenne kann bis zu 90 Grad abgeknickt werden, eine Drehung ist ebenfalls um 90 Grad möglich. Der Schutz der empfindlichen Antenne steht hier wohl im Vordergrund. Die bereits integrierte DSC-Buchse kann u.a. für den Lehrer-Schüler-Betrieb verwendet werden, welcher in Kombination mit einer MX-24s einwandfrei funktioniert.


Problemloses Binding

Erfahrungen zeigen, dass 2,4-GHz-Systeme teilweise empfindlich auf zum Beispiel direkte Abdeckung durch Gegenstände, Menschen, Gebäude oder Bäume reagieren. Bei der MX-16 konnte kein Empfangsproblem durch Abdecken oder Ablegen auf den Boden provoziert werden. Ein Binding-Test durch Aus-/Einschalten der Steuerung wurde während des Flugs mehrmals durchgeführt. Die Bindung war jeweils schnell wieder hergestellt. Aus Sicht des Autors handelt es sich bei der MX-16 um einen Top-Einstiegssender, bei welchem die Programmiermöglichkeiten ganz schön viel zulassen und der Preis zuweilen sehr attraktiv ist. Graupner setzt mit der Updatefähigkeit der HOTT-Module auf Nachhaltigkeit und ermöglicht damit auch Funktionserweiterungen in der Zukunft. Für alle Besitzer einer Graupner-Steuerung ist zu hoffen, dass sich das HOTT-System durchsetzen wird. Graupner wird rechtzeitig auf Beginn der neuen Flugsaison



(Anfang März) für die meisten Steuerungen entsprechende Module anbieten können. Eine Anfrage bei Graupner bezüglich des MX-24s-Moduls hat ergeben, dass dieses auf Mitte/Ende April lieferbar sein wird.

*D. Wettstein*



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