Geschichte

3.4 RC-Fernsteuerungen Deutschland Bellaphon A & B

von Urs Leodolter
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HerstellerHans Schumacher (für Graupner)
Baujahr1958 bis 1961
Kanäle1 Kanal (tonmoduliert 400 Hz)
Frequenz27,12 MHz
StromversorgungSender A: 6 Volt (A wie Akku)
Sender B: 75 Volt Anode, 6 V Heizung (B wie Batterie)
Empfänger Mikroton 6 Volt und 30 Volt
Empfänger Ultraton (röhrenlos) 6 Volt
Preis Bellaphon Aca. 350.– DM (1961)
BesonderesAuffälliges «artdeco»-Design mit tiefgezogenem Aluminiumsendergehäuse

Hans Schumacher war lange Zeit bis Ende der 80er-Jahre Graupners Hoflieferant für Servos und andere Spritzgussteile. 1957 entwickelte er im Auftrag der Firma Graupner die erste Bellaphon-Fernsteuerung. Mit diesen Anlagen konnte Graupner sich erstmals im Markt eine feste Position sichern. Schon bald folgten die ersten Mehrkanal-Bellaphon-Anlagen. Das Segelmodell Trabant und auch das kleine Motormodell Topsy wurden von Graupner zum Ausrüsten mit Bellaphon Anlagen empfohlen. Dies dürften die letzten Röhrensender aus dem Hause Graupner sein. Alle später entwickelten Sender waren dann transistorisiert. Die blaue Bellaphon B ist sehr selten zu finden. Der Grund dafür dürfte bei den hohen Kosten für die Batterien liegen. Ausserdem wurde sie schon ab 1961 nicht mehr hergestellt.



Aus dem Servorelais und dem Ultraton-Empfänger liess sich die Mikrokombi-Einheit zusammensetzen.




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