Sport

Sportflyers- und Staffelwettkampf in Riggisberg

von Ueli von Niederhäusern
4

Bei bestem Wetter konnte am 25. September in Riggisberg der Staffelwettkampf, kombiniert mit dem Sportflyers-Wettbewerb, durchgeführt werden. In Abwechslung wurde immer ein Durchgang der Staffeln und dann der Sportflyer geflogen. Dies klappte erstaunlich gut, die meisten Punktrichter konnten so grad sitzen bleiben.

Morgens um 9.15 Uhr wurden die fünf Staffeln am Boden bewertet, da ging es um Grösse, Aussehen der Flieger und Piloten.

Da waren einmal die Worber, die MFG Zugerland, MSV Stetten und 2x Riggisberg, die letztjährigen Sieger aus Kulm fehlten diesmal.

Die Sportflyer-Veranstaltung besteht aus mehreren Wettbewerben und ist eigentlich für Einsteiger gedacht, wobei das Flugprogramm schon einiges voraussetzt. Hier waren 9 Piloten gemeldet, einer musste absagen, zwei waren im Juniorrenalter. Daniela Schmitter machte in Riggisberg toll Reklame dafür, so entschlossen sich kurzfristig 5 einheimische Piloten, teilzunehmen. Erstaunlich, wie die Jungs vom Wettkampffieber gepackt wurden. Da wurde plötzlich jeden Abend trainiert, was das Zeug hielt, es erinnerte mich fast an die glorreichen Heli-Zeiten...

Das Niveau der Sportflyer war doch recht hoch, da vertrug es keine gröberen Fehler, sonst rutschte man sofort nach hinten. Pech hatte hier Walter Hirsig, unzählige Trainingsflüge ohne Probleme gemacht und ausgerechnet im zweiten Durchgang verabschiedete sich wahrscheinlich der Regler, der Motor ruckelte nur noch, Notlandung gelungen, aus der



Rangliste
1.Benjamin Reusser434 Punkte
2.Rodito Nussbaumer402 (Junior)
3.Kurt von Niederhäusern381
4.Alain Schad373 (Junior)
5.Martin Naef347
6.Peter Reusser343
7.Stefan Krebs232
8.Walter Hirsig185


Wettbewerb. Die zwei Junioren schlugen sich sehr gut, vor allem Rodito, er holte gleich zwei Medaillen ab.

Beim Staffelfliegen ging es hoch zu und her, jedenfalls wenn die Zugerländer unterwegs waren, sie hatten am meisten Trojaner in der Luft, da hat Godi was auf die Beine gestellt. Sehr, sehr bemerkenswert war der Pilot Lars Antonsen, im Rollstuhl, dank der grandiosen Mithilfe seiner Mutter und des ganzen Klubs, flog er sehr gut mit. Wenn man das gesehen hat, wurden unsere eigenen «Probleme» so klein und lächerlich. Da war so viel Leidenschaft, Freude, Arbeit, dass man wirklich ins Staunen kam.

Seine RC-Anlage musste extrem umgebaut werden, damit sie Lars bedienen konnte, was da abging und die hochemotionalen Worte seiner Mutter an



der Rangverkündigung... das liess jeden leer schlucken.

Das Punkten beim Staffelfliegen ist nicht einfach, einfach war es auch für die Piloten nicht, da sind so viele Faktoren, die mit reinspielen, Grösse der Staffel, je mehr, je schwieriger.

Die Geschwindigkeit der Modelle, die Risikobereitschaft, das hängt auch mit dem Preis der Modelle zusammen. Drei Staffeln waren mit Trojan unterwegs, grosse und kleine, sehr beliebt, der Flieger! Trotz Wettbewerb sollten hier der



Plausch und die Freude im Vordergrund stehen. Spätestens bei der traditionellen Monsterstaffel zum Schluss kam dies doch zum Vorschein, aber wir schafften nicht ganz zwanzig. ■

*Ueli von Niederhäusern*



Alle Kategorien anzeigen →

AKTUELL

Sortieren Nach:
Weitere Beiträge →



An error has occurred. This application may no longer respond until reloaded. Reload 🗙