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Baukurs Modellflugzeug Ferienpass Buttisholz

Ein Kindertraum wird Realität


Im Rahmen des Ferienpasses Buttisholz hat der Modellflugverein Nimbus am Freitag, 3. Mai, einen ganztägigen Baukurs mit Kindern durchgeführt.

13 Knaben und ein Mädchen im Alter von 9 bis 13 Jahren haben sich im Rahmen des Ferienpasses Buttisholz mit dem komplexen Bau eines Modellflugzeuges beschäftigt. Mit grossen Erwartungen trafen die Kinder pünktlich um 8.00 Uhr im Werkraum des Schulhauses Buttisholz ein, wo sie bereits ein bestens eingerichteter Arbeitsplatz erwartete. Der Bausatz «Lilienthal 32» war noch fein säuberlich verpackt in einem transparenten Kunststoffpaket im Ausmass einer Aktionspackung grosser Milchschokolade und die Kinder fragten erstaunt: «Daraus soll ein Flugzeug entstehen?» In der Tat ist das ausgesuchte Modell ein Bausatz erster Güte mit vielen qualitativ hochstehenden Bestandteilen und beinhaltet alles, was es zum Bau des Modells braucht. Die Jedelsky-Flügel garantieren einen schnellen Baufortschritt und ermöglichen eine Fertigstellung an einem Tag.

So machte die bunt gemischte Kindergruppe sich also an die Arbeit. Zuerst mal den Inhalt des Bausatzes auf Vollständigkeit überprüfen und dann mit Elan Schritt für Schritt das Modell aufbauen. Dazu braucht es viel Geduld und etwas handwerkliches Geschick. Der Präsident Thomas Portmann und seine sechs Helfer vom Modellflugverein Nimbus machten mit gut vorbereiteten Arbeitsschritten und unterstützenden Handgriffen den Bau zum vergnüglichen Erlebnis. Mit einer gut gestalteten Power-Point-Präsentation wurden die jungen Flugmodellbauer durch den korrekten Ablauf der Konstruktion geführt. So entstand aus vielen Einzelteilen Balsa-holz, Kiefernleisten, gelaserten Sperrholzteilen und einer gehörigen Portion Weissleim ein adrettes Flugmodell mit einer Spannweite von 116 cm.

Die Wartezeiten zwischen den Leimtrocknungsphasen wurden immer mit der Vorbereitung des nächsten Bauschrittes überbrückt oder mit einer Lektion Flugtheorie ergänzt. Zur Mittagszeit war schon ein grosser Teil des Modells vollendet und die Kinder hatten zu Hause somit viel zu erzählen.

Am Nachmittag wurde das Flugzeug dann mit einer Versiegelung durch Nitrolack vollendet, welcher das Modell witterungsbeständig macht. Jetzt waren die jungen Piloten kaum mehr zu halten. Der Drang zum Jungfernflug führte die muntere Schar zum Nimbus-Fluggelände beim Seehof in Geiss. Leider war für das filigrane «Flügerli» der Wind doch etwas gar heftig. Unter Anleitung der versierten Modellflugspezialisten wurden die Modelle trotzdem ihrem Element übergeben, was richtige Begeisterung aufkommen liess. Mit der Empfindlichkeit, das Flugzeug nur bei schwachwindigen Bedingungen einzusetzen, wurden die kribbeligen Piloten um 17.00 Uhr in ihren wohlverdienten Feierabend entlassen.

Die Arbeit mit den jungen Ingenieuren hat den Mitgliedern des MFV Nimbus sehr viel Freude bereitet und sie motiviert, wieder mal einen solchen Baukurs durchzuführen. Pädagogisch wertvoll erscheint vor allem die Tatsache, dass ein selber gebautes Flugzeug mit viel Wissen und Arbeit angereichert ist und deshalb auch entsprechend sorgfältig behandelt wird. Geht mal etwas kaputt, kann man mit den erlernten Arbeitstechniken auch eine entsprechend fachgerechte Reparatur durchführen und so das Modell lange geniessen. Nachwuchsförderung im besten Sinne für ein Hobby, das bei schlechtem Wetter im Bastelraum Arbeit bietet und bei Sonnenschein die Jugend hinaus in die freie Natur führt.


Kontakt:

Thomas Portmann,
Präsident MFV Nimbus,
Löwenacher 3, Ruswil


Mehr Infos unter:

www.modellflug-nimbus.ch




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