Resultate – Regionalmeisterschaften
Wir übernehmen sämtliche Resultate und Berichte aus allen Regionen der Schweiz. Ranglisten, Berichte und Bilder (schwarzweiss, farbig, Diapositive) bitte direkt an: Redaktion Modellflugsport, Postfach, 8335 Hittnau.
MODELLFLUG - GRUPPE - FLIMS
MG Flims
Zum dritten Mal wurde am 28. Februar der Flimser Modellflug-Ski-Cup ausgetragen. Knapp hundert Teilnehmer aus 20 Modellfluggruppen vom Tessin bis ins Aargau hatten sich für den Start angemeldet. Wiederum boten viele verschiedene Preise den Piloten Anreiz, das «Letzte» aus ihren Modellen herauszuholen und ihr fliegerisches und skiläuferisches Können einzusetzen, um ihre Flugzeuge von Naraus nach Foppa zu steuern.

Der Erfolg der ersten beiden Wettbewerbe hatte sich herumgesprochen. Diese inzwischen nicht mehr ganz neue Kombination von Modellfliegen und Skifahren scheint vielen Modellfliegern eine willkommene Abwechslung zu sein, können sie so die Ausübung ihres Hobbys mit einem Skiausflug verbinden. Vor allem der Mund-zu-Mund-Propaganda unter den Modellfliegern der Region 5 und 6 ist es zuzuschreiben, dass bereits zehn Tage vor Ablauf der Anmeldefrist die vorgesehene Anzahl Anmeldungen eingegangen waren; über 50 Anmeldungen und Anfragen mussten aus technischen Gründen leider abgewiesen werden.
Das erstmal nahmen auch Piloten aus dem Ausland am Modell-Ski-Cup teil: 3 Modellpiloten aus Bayern hatten sich speziell für diesen Anlass in Flims eingefunden.
Das Wetter war den Veranstaltern diesmal gut gesinnt; viel Sonnenschein und angenehme Wärme boten den Piloten fast ideale Bedingungen für die Durchführung des Wettbewerbes.
Plangemäss wurde nach einem kurzen Briefing in Naraus um 10 Uhr zum ersten Durchgang gestartet. Bei der heurigen Durchführung musste man leider aus Zeitgründen darauf verzichten, den Parcours vorzufliegen, um den Teilnehmern eine genauere Vorstellung über den Ablauf dieser einzigartigen Disziplin zu geben. Neu im Parcours musste nämlich ein Tor von 10 Metern Breite und 4 Metern Höhe unterflogen werden, bevor das Modell in einem abgesteckten Rechteck gelandet werden konnte. Die übrigen Posten blieben unverändert. Die liegende Acht, der Slalom und der Looping boten den Teilnehmern keine grossen Probleme. Einzig das Unterfliegen des Tores wurde von vielen Teilnehmern unterschätzt und deshalb einigen Modellen auch zum Verhängnis. Einer ansehnlichen Zahl Piloten gelang es aber dennoch, das Hindernis mehr oder weniger sicher zu überwinden.
Zu Diskussionen Anlass gab verschiedentlich auch die Bewertung der Landungen. Den Veranstaltern zufolge soll der Abschluss des Fluges nicht in einem kontrollierten Abstürzen, sondern in einer einem Segelflug-Modell würdigen Landung bestehen. Diesen Meinungsverschiedenheiten soll in Zukunft mit einer genaueren Umschreibung der zulässigen Landungsarten entgegengetreten werden.
Skiläuferisch bot die unveränderte Streckenführung den Teilnehmern keine nennenswerten Schwierigkeiten; dies soll auch in Zukunft so bleiben, damit die Voraussetzungen für ein sicheres und unfallfreies «Herunterkommen» sowohl des Piloten als auch des Modelles gewährleistet ist.

Hingegen wird es für die kommenden Wettbewerbe eine andere wesentliche Programmänderung geben: Beim Durchlesen der Rangliste fällt auf, dass das mittlere Teilnehmerfeld nur durch kleine Punktdifferenzen rangiert wird; dies kommt daher, dass sich nur noch das Über- bzw. Unterschreiten der Idealzeit auf die Rangierung auswirkt: Deshalb wird neu anstelle der liegenden Acht ein Streckenflug auf Zeit eingeführt; diese dem F3B eigene Disziplin soll dazu beitragen, eine den fliegerischen Leistungen angebrachtere Qualifikation der Teilnehmer zu ermöglichen. Wir hoffen, dadurch eindeutige Resultate im sportlichen Wettkampf um den Wanderpreis der MG Flims zu erhalten.
Die grosse Anzahl der Anmeldungen und das entsprechende Interesse an unserem Wettbewerb ist an sich sehr erfreulich. Aus technischen Gründen ist es uns aber leider nicht möglich, mehr als 90 Teilnehmer zum Start zuzulassen. Deshalb müssen wir eine Teilnehmerbeschränkung einführen. Es ist uns ein Anliegen, dass sich die Teilnehmer möglichst gleichmässig aus den verschiedenen Modellfluggruppen zusammensetzen. Aus diesem Grunde werden in Zukunft nur noch maximal 6 Piloten pro Gruppe zum Start zugelassen werden.
Nach dem zweiten Durchgang, der um 13 Uhr regulär gestartet werden konnte, fand um 17 Uhr die Rangverkündigung statt. Der Wanderpreis der MG Flims durfte Jann Harry der MG Mittelrheintal entgegennehmen. Auf das Punktemaximum verlor der Gewinner nur 5 Punkte. Auf dem zweiten Rang finden wir Martino Viglino der MG Davos und auf dem 3. Rang Guido Herzog, MG Thal.
M. Accola
Organisation: MG Thun
Unter der Leitung von Obmann Hanspeter Stähli organisierte die Modellfluggruppe Thun die regionale Meisterschaft Kat. F1A (Normalsegelmodelle) und SK (Nurflügel). Im Kirchenthurnen-Moos sorgten Ernst Edward, Fako-Chef der Freiflugkat. Reg. 2 als Flugleiter und viele Mitglieder der MG Thun und weitere Helfer für einen einwandfreien Ablauf der Meisterschaft.
Die aus 3 erfahrenen Modellfliegern bestehende Jury hatte keine «Fälle» zu behandeln, so dass sie sich die vielen schönen Flüge ansehen konnten. Der schneebedeckte Boden und verschiedene Ackerfurchen stellten beim Hochziehen der Modelle einige Anforderungen an die Startenden. Jeder Teilnehmer konnte siebenmal in einer bestimmten Zeit seinen «Vogel» hochziehen, wobei maximal 3 Minuten Flugzeit gewertet wurden. Es zeigte sich sehr bald, dass es nicht einfach war, das Maximum zu fliegen. Bei den Nurflügeln erreichte keiner 180 Sekunden. Wenn auch keine Thermikbildung zu beobachten war, so waren in beiden Kat. die Flugzeiten durchschnittlich besser als 1981. Der Grund ist bestimmt ein sehr schwacher Wind und ein fast während dem ganzen Fliegen bedeckter Himmel. Die wenigen Regentropfen hatten kaum einen Einfluss auf das Fluggeschehen. Von den 181 bei den Normalmodellen gewerteten Flügen waren 24, d.h. 13,26%, ein Maximalflug. Die durchschnittliche Flugzeit war bei den F1A 127,72 und bei den SK 74,34 Sek. pro Flug.
Der Wettkampf um die Medaillen, den regionalen Meistertitel und einen Startplatz an der Schweizermeisterschaft wurde sehr fair und mit grossem Einsatz ausgetragen. Die grossen Gewinner bei den F1A-Modellen waren die Modellflieger der Modellfluggruppe Grenchen, die vor Josef Benés Thun die 3 ersten Plätze belegen. Bei den SK-Modellen holte sich, wie letztes Jahr, der älteste Teilnehmer den ersten Platz vor Zwei Berner Kameraden.
An der Rangverkündung wurde den Landwirten, die immer wieder das Land zur Verfügung stellen, der grosse Dank ausgesprochen. Es wird immer schwieriger, Startplätze zu finden, wo die Freiflug-Wettbewerbe durchgeführt werden können. Eines ist sehr schade: Dass nicht mehr Modellflieger am Regionalen an den Start gehen. Es ist der Ort, wo Anfänger lernen können, auch wenn sie später zur grossen Masse der Radioflieger übertreten wollen. Die Grundlage für den schönen und lehrreichen Modellbau und Modellflug ist und bleibt der Freiflug.
PS

| 1. Annaheim Albin | GR | 1255 |
| 2. Bleuer Kurt | HB | 1240 |
| 3. Bleuer Heinz | HB | 1236 |
| 4. Benés Josef | TU | 1182 |
| 5. Stucki Markus | BE | 1097 |
| 6. Eggimann Walter | TU | 1090 |
| 7. Lanz Christian | BE | 1064 |
| 8. Meier Karl | BE | 1041 |
| 9. Pfister Oliver | J. TU | 940 |
| 10. Pfister Ernst | TU | 934 |
| 11. Tschanz Res | BE | 907 |
| 12. Portenier René | TU | 902 |
| 13. Wymann Fritz | GR | 889 |
| 14. Sauvin Bruno | GR | 841 |
| 15. Stähli Hanspeter | TU | 838 |
| 16. Stucki Fritz | BE | 819 |
| 17. Pfister Godi | BE | 799 |
| 18. Bandi Hans | GR | 764 |
| 19. Maurer Peter | BE | 742 |
| 20. Lanz Ueli | BE | 731 |
| 21. Schmitter Paul | TU | 716 |
| 22. Andrist Fredi | BE | 687 |
| 23. Oesch Kurt | GR | 646 |
| 24. Lanz Gottfried | BE | 624 |
| 25. Eggimann Chr. | J. TU | 507 |
| 26. Brosi Hanspeter | BE | 492 |
| 27. Andrist Ueli | BE | 135 |
| 1. Schmitter Paul | TU | 635 |
| 2. Maurer Peter | BE | 557 |
| 3. Meier Karl | BE | 473 |
| 4. Portenier René | TU | 464 |
| 5. Eggimann Walter | TU | 27 |
Organisation: MG Hinwil
| 1. Tlapa Henri | AF | 1260 |
| 2. Butty René | DK | 1187 |
| 3. Bachmann Christoph | RW | 1097 |
| 4. Sommerhalder Richard | MA | 1060 |
| 5. Sonderegger Hans | HI | 1030 |
| 6. Heise Werner | FL | 991 |
| 7. Jud Karl | LN | 980 |
| 8. Stöss Günther | FL | 974 |
| 9. Burtscher Viktor | AF | 973 |
| 10. Züger Erich | LN | 963 |
| 11. Müller Fritz | LN | 950 |
| 12. Diethelm Emil | GT | 905 |
| 13. Bachmann Gottfried | RW | 901 |
| 14. Siebenmann Dieter | DU | 817 |
| 15. Müllner Wolfgang | DU | 760 |
| 16. Weiss Hanspeter | LN | 731 |
| 17. Müllner Gerhard | DU | 713 |
| 18. Michel Martin | GT | 702 |
| 19. Haefliger Hansj. | RA | 636 |
| 20. Weiss Marcel | DU | 628 |
| 21. Bühler Beat | RW | 606 |
| 22. Pfister Roland | GT | 584 |
| 23. Disler Heinrich | WI | 538 |
| 24. Birchler Franz | LN | 362 |
| 1. Müller Fritz | LN | 738 |
| 2. Angst Hermann | DU | 730 |
| 3. Haefliger Hansj. | RA | 518 |
| 4. Burri Werner | LN | 515 |
| 5. Jud Karl | LN | 430 |
| 6. Züger Erich | LN | 387 |
| 7. Disler Heinrich | WI | 298 |

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