Sport

28. Internationaler MBZ im Kreisflug

von Peter Hofacker
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Klasse Kunstflug (F2B) in der Modellfluganlage Hard 2000, Untersiggenthal

Dass der MB-Cup Tradition hat und sich die Teilnehmer auch von den hohen Benzinpreisen nicht abhalten lassen, an diesem Wettbewerb teilzunehmen, hat das diesjährige Pilotenfeld wieder überzeugend zutage gebracht. So konnte der veranstaltende Verein, MBZ Basel, insgesamt 29 Piloten aus 9 Nationen und sogar einen Teilnehmer aus Neuseeland begrüssen.

Bei recht guten Wetterverhältnissen hatten die Piloten am Samstag noch mit böigen Windverhältnissen zu kämpfen, der Sonntag brachte dann eher eine ruhige, dafür eine bewölkte Himmelspartie. Einige Wettbewerbsflieger, soeben von der WM zurückgekehrt, zeigten von Beginn weg ihre hohe

Klasse und bewiesen, dass der Fesselkunstflug heute auf höchstem Niveau geflogen wird. Viele Teilnehmer sind langjährige Wettbewerbsflieger und «erprobt» im Umgang mit allen rund um die Veranstaltung stattfindenden Abläufen, was natürlich erheblich zu einer reibungslosen Ablauf-Or-


Ranglistenauszug
Ranglistenauszug
Kategorie F2B FAI
1Schrek AlexSlowakei2242.27 Punkte
2Maggi AlbertoItalien2208.50 Punkte
3Kornmeier RichardDeutschland2207.53 Punkte
4Germann PeterSchweiz2128.60 Punkte
16Däppen PeterSchweiz1935.50 Punkte
21Borer HugoSchweiz1887.30 Punkte
23Meyer AndréSchweiz1781.50 Punkte
Kategorie Anfänger
1Megert ThomasSchweiz375.83 Punkte
2Gerber PaulSchweiz220.40 Punkte


ganisation beiträgt. Antriebsmässig gliedert sich heute das Pilotenfeld in solche, die den traditionellen Motor mit Schalldämpfer einsetzen, und solche, die 4-Takt und Resonanz-Motorentreiblinge brauchen. Alles funktioniert und jeder hat sich halt über die Jahre zu einem Motor-Favoriten bekannt respektive damit angefreundet. Was leider noch nicht im gewünschten Masse Einzug gefunden hat, sind die Elektroflieger, wobei die Hauptursache wahrscheinlich bei der Beschaffung geeigneter Komponenten zu suchen ist. Na ja, die Fesseflieger sind ja innovative Leute, und hier haben wir noch Potenzial. Immer wieder eine Pracht sind die mit viel Enthusiasmus erstellten, farbenfrohen Modelle, welche in viel Kleinarbeit und mit dem Ausblick, diese Expo-nate über viele Jahre fliegen zu können, gebaut werden. So ist die Oberfläche oftmals in einer so hohen Perfektion gefertigt, dass es einem Kunstwerk gleichkommt. Leider fliegen nur 2 Teilnehmer das Beginner-Programm und signalisierten damit, dass es leider



Wie fliegen denn die anderen?

Alex Schrek, Slowakei, beim Startvorgang.



Das Teilnehmerfeld.


auch hier an geeignetem Nachwuchs fehlt. Die immer wieder gelobte Festwirtschaft mit den fleissigen Helferinnen hat es auch dieses Jahr wieder geschafft, die Anwesenden mit vielen feinen Köstlichkeiten in

Speis und Trank zu verwöhnen. Ganz abgesehen davon sei der abendliche Spaghetti-plausch erwähnt, der immer wieder gut ankommt und viele gute Freundschaften bis lange in die Nacht im Festzelt festigt.

An der Siegerehrung am Sonntag konnte der Veranstalter mit grosser Genugtuung auf tolle zwei Tage zurückblicken und allen hohes Lob zollen.

Selbstverständlich hat unser Verein es sich nicht nehmen lassen, neben den üblichen Medaillen den zusätzlichen, bei allen beliebten «Body-talk»-Preis an denjenigen Piloten zu vergeben, welcher die beste Bewegungsdarbietung liefert. Diesmal ging er an Yves Fernandez aus Frankreich, der bei der Übergabe sichtlich gerührt war. Ferner durfte jeder Teilnehmer ein kleines «Bhaltis» mit auf den Nachhauseweg nehmen.

Es ist zu hoffen dass dieses Event in zwei Jahren wieder durchgeführt werden kann, was infolge der zunehmenden Überalterung der Vereinskameraden nicht immer so einfach bleibt. Am Schluss ist es mir ein Anliegen, allen, welche mich und den Verein in irgendeiner Form unterstützt haben, herzlichst zu danken. Das Erlebte belebt und beflügelt unsere Gedanken.

*Peter Hofacker, MBZ Basel*




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