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Wiriehorn 2009 mit der MG Reinach, zweiter Anlauf

von Dieter Voegelin
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So, nun hats geklappt: Bei wunderschönem Wetter trafen sich ein paar Piloten der MG Reinach auf dem Wiriehorn. Einige Ehefrauen und Kinder waren dabei und konnten sich an den Versuchen der Väter und Ehemänner erfreuen, ein wenig Thermik zu finden.

Das Wetter war sehr schön, im September logischerweise schwach windig und thermikarm. Somit musste ein wenig Feingefühl aufgebracht werden, um oben zu bleiben. Lässig, so macht es doch wirklich Spass. Nur übertreiben gilt nicht, sonst gehört man rasch zum Wanderverein. Diesmal traf es den Autor. Ich krieg dich wieder hoch, noch eine Runde, na ja, der Marsch ins Tal war programmiert. Alles halb so wild, der Schaden am Modell reparierbar. Und beim nächsten Mal kenne ich die Tücken des Geländes viel besser.

Ach nein, nicht der displayfreie Sender ist schuld. Ich habe ihn benutzt, konnte auf keine Software zurückgreifen, um Servos einzustellen, und brauchte mechanisches Werkzeug. Es hat funktioniert, alles im grünen Bereich, nur: Die Software zwischen den Ohren des Piloten braucht offensichtlich ein Update!



So, und nun mal ganz im Ernst: Ich werde natürlich wieder einen programmierbaren Sender verwenden, um auch Wölbklappen und solche Gimmicks ansteuern zu können. Aber bei schwacher Thermik und schwachem Wind reichen trockene Ausschläge an den Rudern wirklich. Je weniger, desto besser. Back to the roots: Das Flugzeug fliegt und ich dirigiere es mit feinsten Korrekturen in die vermeintlich beste Richtung. Kann ich den Bart zentrieren, habe ich Steigen, dann war der Entscheid richtig. Wenn nicht, heisst es üben, üben oder halt wandern.

Wir fliegen ja nicht nur, wir wollen das Zusammensein geniessen, ergötzen uns an den kulinarischen Spezialitäten und geniessen auch einen Schluck Wein. Sowohl bei der Familie Mani auf dem Schwarzenberg wie auch bei Urs (Ürsu) im Berghaus Nüegg wurden wir kulinarisch verwöhnt. Ein Augenkontakt reicht, und Therese serviert einen wundervollen Vieille Prune.

Dass wir noch in einer Jodlerchilbi, einer Hochzeit und einer Klassenzusammenkunft landeten, war irgendwie symptomatisch für die Offenheit und Gastfreundlichkeit der Diemtigtaler Bevölkerung. Ihr Götter des Windes, der Sonne und somit der Thermik: Wir kommen wieder!

*Dieter Voegelin,
Redaktor Region 7*




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