Geschichte

Schweizer Meisterschaften 1989 Freiflug F1A/SK und F1B Linthebene

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Das Wochenende vom 28./29. Oktober leitete das Ende der langen Schönwetterperiode dieses Monats ein. Wir von der Modellfluggruppe Linth hatten als Organisator der diesjährigen Schweizer Meisterschaft in den Sparten Freiflug die notwendige Infrastruktur zur reibungslosen Durchführung des Wettbewerbes bereitzustellen.


Am Samstag morgen reisten die Konkurrenten der Kategorien F1B, F1C und F1M zu uns nach Tuggen, wo sie schönster Sonnenschein erwartete. Was aber der Jury unter der kompetenten Leitung von Fredy Andrischt Kopfzerbrechen machte, war der beinahe orkanartige Föhnsturm, der über die Linthebene fegte. Selbst das Warten auf ein Nachlassen des Windes half nichts. Der Föhn blies bis in die Nachmittagsstunden, so dass der Wettbewerb um 13.30 Uhr abgebrochen werden musste.

Die rund 30 Teilnehmer akzeptierten den Entscheid der Jury, die Konkurrenz am Sonntag zusammen mit den Kategorien F1A, F1A/SK nachzuholen.

War es am Samstag noch der Wind, so war es am Sonntag der Regen, der zum treuen Beigleiter wurde. Wir gaben unser Bestes, um den Teilnehmern und deren Modellen trockene Unterstände zu ermöglichen. Aufgrund der nicht gerade idealen Wetterverhältnisse bot die Jury den Meisterschaftsteilnehmern drei Möglichkeiten: 1. Durchführung bei Regen, 2. Nachholen am Samstag, 4. November am Internationalen Treffen in Bern oder 3. Fliegen am Verschiebedatum 12. November gemäss Ausschreibung.

Die Mehrheit der Anwesenden entschied sich für eine Durchführung der Schweizer Meisterschaft an Ort und Stelle. Es muss an dieser Stelle aber doch gesagt werden, dass von den ursprünglich angemeldeten 70 Piloten lediglich deren



44 an den Start gingen. So erstaunte es nicht, dass die verbliebene Schar bestens mit wetterfester Kleidung ausgerüstet war. (Unser Hobby wird ja nach wie vor im Freien betrieben.)

Bei für alle gleichen Bedingungen konnten dann doch 4 Durchgänge geflogen werden, und im gesamten wurden in der Kategorie F1A elf «Volle» erflogen.

Die neuen Schweizer Meister heissen in der Kategorie F1A Bucher Toni, in der Kategorie F1A/SK Schmitter Paul sen. und in der Kategorie F1B (Gummimotoren) Siebenmann Dieter.


Kategorie F1A
1. Bucher ToniAU649
2. Butty RenéDU601
3. Wirz BernhardNW592
4. Bachmann ChristophRW583
5. Heimgartner MarcelDN566
6. Bärtschi ResDN548
7. Erismann RuediAU546
8. Jenny HansAU545
9. Wiederkehr ErnstAU527
10. Schmitter Paul sen.TU526
11. Tschuor GeorgOL524
12. Mächler JosefLN512
13. Benesch JiriWU507
14. Bleuer HeinzRU507
15. Benesch JosefTU468
16. Pfister MarkusHW455
17. Bürgi WalterDN451
18. Lanz UeliBE446
19. Stierlin CharlesDN435
20. Büchler RenéEM432
21. Bleuer KurtRU416
22. Trumpf DanielBE404
23. Annaheim AlbinRU374
24. Bachmann GottfriedRW367
25. Burri WernerLN347
26. Fumagalli DominikRA345
27. Fumagalli AndreasRA340
28. Kummer LaszloEM335
29. Kindler BrunoRU334
30. Zingg ArthurHW297
31. Füglistler PatrikHW227
32. Camenzind JosefNW216
33. Häfliger HansjörgRA161
34. Gröner RomanRA8

Kategorie F1A/SK
1. Schmitter Paul sen.TU301
2. Haller RobertDK290
3. Schmitter Paul jun.TU274
4. Tschuor GeorgOL210
5. Bachmann EdyEM202
6. Mächler JosefLN132
7. Glur PeterDN131
8. Fumagalli AndreasRA89
9. Annaheim AlbinRU85
10. Häfliger HansjörgRA63

Kategorie F1B
1. Siebenmann DieterDU735
2. Polla GianniDU727
3. Ruppert RogerDU590
4. Sager KurtSW568
5. Trumpf RudolfBE548
6. Eggimann WalterTU545
7. Waser SeppNW524
8. Sommerhalder RichardMA204


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