F3A-Kunstflugmodell CONDOR
Der elegante CONDOR von Schumacher
| Spannweite | 1630 mm |
| Länge über alles | 1480 mm |
| Fläche Flügel | 46,13 dm 2 |
| Fläche H-Leitwerk | 11 dm 2 |
| Totalfläche | 57,13 |
| Flügel-Leitwerkverhältnis | 4,19 |
| Flügelprofil | 18,8% spez |
| Gewicht komplett | 3400—3500 g |
| Flächenbelastung | 60,39 g/dm 2 |
| Motor | Webra-Speed |
| Steuerung | Simprop-Contest spez. |
| Einziehfahrwerk | Giezendanner |
| Schalldämpfer | Super-Silent |
Die ersten Proto-Typen des Condors wurden Mitte 1973 gebaut. Mein Ziel war ein Modell zu konstruieren, dass durch seine aerodynamische Form mit einer normalen Motorenleistung spielend durch alle Kraftfiguren des Kunstflugprogramms durchkommt, sodass der Fluglärm in erträglichen Grenzen gehalten werden kann. Aus diesen Überlegungen ergab sich dann der heutige Rumpf des Condors. Dieser Rumpf ist sehr schlank und hat somit sehr wenig unnötigen Luftwiderstand. Die Seitenfläche des Rumpfes wurde anhand von Versuchen so verteilt, dass die größte Fläche möglichst beim Schwerpunkt liegt und zum Leitwerk hin abnimmt. Neben der sauberen aerodynamischen Form brachte dies noch wesentliche Vorteile beim Messerflug und vor allem wurde das Modell dadurch sehr unempfindlich auf Seitenwind.
Damit der Condor durch seinen kleinen Rumpfquerschnitt nicht zu schnell wurde, wählte ich für den Flügel ein relativ dickes Profil (18,8%). Neben den ausgezeichneten Langsamflugeigenschaften ergab dies die erwartete geschwindigkeitsstabilisierende Wirkung. So nimmt z. B. beim Looping die Geschwindigkeit beim zweiten Teil nicht wesentlich zu, auch wenn die Figur mit Vollgas geflogen wird.
Pfeilung und Flügelform sowie die abgeschnittenen Flügelenden wurden seit den Proto-Typen des Condors nicht wesentlich verändert. Nach zahlreichen Versuchen wurde dann anfangs 1974 ein Polyester-Rumpf gebaut, dessen Hälften in der verschraubten Form zusammengeleimt werden. Die Motorhaube ist mit dem Rumpf in einem Stück und der Motorspannt aus Alu wird nachträglich in den Rumpf geleimt. Da in der Rumpfspitze der Motorzug und der Motorsturz bereits eingeschliffen sind, braucht der Motor beim Einbau des Spanntes nur auf die Rumpfspitze ausgerichtet zu werden, damit der Spannt am richtigen Ort im Rumpf eingebaut wird.

Der Flügel besteht aus einem leichten Styrokern, der mit einer 1,5 mm dicken Balsa-beplankung versehen ist. In die Flügelhälften ist die genaue Pfeilung und die V-Form bereits eingearbeitet, so dass hier kein Nacharbeiten erforderlich ist. Der Flügel wird für Einziehfahrwerke oder Starrfahrwerke geliefert. Das Leitwerk liegt ebenfalls fertig beplankt dem Baukasten bei. Der Rumpf aus Polyester mit einem speziell zähen Cel-Cote kann in den Farben blau, weiss und orange geliefert werden. Dem Bausatz liegt ferner der Plan, Motorträger und der Kunstflugtank bei.
Preis:
Bausatz kompl. für Einziehfahrwerk 312.—
Bausatz kompl. ohne Einziehfahrwerk 305.—
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen der Autor gerne. Wenden Sie sich an:
René Schumacher, 3902 Glis/VS
Tel. 028/3 25 50


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