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TalentWings 2010

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Tristan Kast, Polymechaniker-Lernender, gewinnt MFS-Jugendpreis 2010


Die MFS-Stiftung ist gemäss ihrer Stiftungsurkunde – neben der Kernaufgabe «Information» – auch der Jugendförderung verpflichtet. Seit der Stiftungsgründung 2002 wurden deshalb immer wieder Jugendprojekte lanciert und/oder unterstützt.


MFS im Dienste der Jugendförderung

Gestartet ist MFS mit den Jugendseiten. Kinder und Jugendliche konnten ihre modellfliegerischen Aktivitäten vorstellen und wurden mit Servos belohnt. Im Weiteren stellte MFS dem AeCS kostenlos mehrere Seiten für den Jugend-Zeichenwettbewerb zur Verfügung. Die erste Internet-Modellflugjugendseite der Schweiz befindet sich im Aufbau (www.mfs-newcomers.ch), und schliesslich wurde 2009 mit TalentWings der grosse MFS-Jugendpreis geschaffen.


Was will TalentWings?

Die Menschen erwerben 70 Prozent ihrer Kompetenzen nicht in organisierten Lehrgängen und Ausbildungen, sondern bei der Arbeit, in der Familie und in der Freizeit. Bildungsfachleute sprechen in diesem Zusammenhang von «nicht formalen Lernleistungen». Aus diesem Grund soll sich der MFS-Jugendpreis nicht allein auf Schulleistungen und gelernte Theorie beziehen, sondern vor allem auf die Tat. Nach der Meinung der Stiftung soll der Jugendpreis eine echte Herausforderung sein und sowohl einen praktischen als auch einen theoretischen Bezug zur Aviatik haben. Der MFS-Jugendpreis ist u.a. auch eine Antwort auf Konsumsucht und den Weg des geringsten Widerstandes. Die Devise heisst: Lust auf Selbermachen.


Ein Lehrling holt den Preis

Der erste Gewinner des Jugendpreises heisst Tristan Kast, Lernender als Polymechaniker in einem Ostschweizer Unternehmen und Modellflieger. Motoren haben ihn schon immer begeistert. Wohl deshalb hat er sich seinen Wunsch nach einem Sternmotor gleich selber erfüllt. Der 7-Zylinder-Sternmotor wurde von ihm nach älteren Plänen mit einem gewaltigen Aufwand und der Überwindung mehrerer Rückschläge erbaut. Besonders hervorzuheben ist die Wahl der verschiedenen Materialien sowie die Fertigung auf klassischen Werkzeugmaschinen. Die Fach-Jury hat seine Arbeit mit «sehr gut» bewertet und ihm einen Preis von 3000 Franken zugesprochen. Dem jungen Berufsmann sei an dieser Stelle nochmals ganz herzlich gratuliert. Was sind seine nächsten Pläne? Der Bau eines zum Motor passenden Flugzeuges und ein 9-Zylinder-Sternmotor. Gz




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