Winterhöck der Swissakro Connection (SAC) / Winterhöck de la Swissakro Connection (SAC)
Dieser Anlass bietet uns die perfekte Gelegenheit, auf das vergangene Jahr und unsere gemeinsamen Erlebnisse zurückzublicken sowie die kommende Saison mit ihren Wettbewerben und Trainings zu planen. Der Höhepunkt dieses Treffens ist jedoch zweifellos der Vortrag des Präsidenten der Swiss Aerobatic Gliding Association (SAGA), Christian Syfrig, der uns wertvolle Einblicke in das manntragende Akrosegelfliegen vermittelt hat.
Für den diesjährigen Höck der SAC haben sich die beiden Organisatoren René Koblet und Andy Minnig etwas ganz Besonderes einfallen lassen und haben den Präsidenten der Swiss Aerobatic Gliding Association (SAGA), Christian Syfrig, zum Höck eingeladen. Die Damen und Herren der SAGA sind der gleichen Leidenschaft verfallen wie wir von der SAC, mit dem Unterschied, dass sie in ihren manntragenden Fliegern sitzen, während wir unsere Modelle vom Boden aus dirigieren. In seinem Referat ging es also auch darum, wo sich die Parallelen und die Unterschiede zu unserem Tun befinden. Seine Ausführungen vermittelten viele interessante und spannende Einblicke in die Welt des manntragenden Segelkunstflugs, in die Trainings, in die mentale Vorbereitung vor dem Start und während der Saison und vielem andern mehr. In kleinen Filmsequenzen zeigte er uns, wie die Piloten im Cockpit durch die verschiedenen Akrofiguren steuern. Bemerkenswert waren auch die Informationen über die flugzeugtechnischen Details und Flugeigenschaften der verschiedenen Akrosegelflieger wie Swift S-1, FOX und Co. Neben diesen interessanten Informationen ging es am Winterhöck auch um einen Rückblick auf die vergangene Saison, um die Aktivitäten im kommenden Jahr und die Planung der Trainings. Weitere Informationen sind auf der Webseite www.swissakro.ch ersichtlich.
Während Segelflugmodelle Swift, Fox usw. heute als Modelle zu Tausenden in allen Grössen und Ausführungen rund um den Globus produziert und geflogen werden, sind unsere grossen, manntragenden Vorbilder inzwischen richtige Raritäten. Vom Swift S-1 wurden von 1990 bis 1993 gerade mal 30 Exemplare hergestellt, wovon heute schätzungsweise noch 27 im Einsatz sind. Neue Flugzeuge können zum grossen Bedauern der ambitionierten Akropiloten keine mehr gebaut werden, weil die Urformen zerstört wurden. Der Swift S-1 gilt als das beste Kunstflugsegelflugzeug der Welt. Mit einer Spannweite von 12 Metern, einer Höchstgeschwindigkeit von 290 km/h und einer Belastbarkeit von +10/-10 g ist es perfekt für präzise und extreme Kunstflugmanöver geeignet. Auch seine aussergewöhnliche Wendigkeit und Stabilität machen ihn bei Wettbewerben beliebt und konkurrenzlos. Der Swift S-1 ist und bleibt eine Ikone des Segelkunstflugs und ist weiterhin begehrt. ■
Hans Gratwohl


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