Sport

EM F3A Chateauroux mit Silbermedaille bei den Junioren

von Bernhard Schaden
9

Dieses Jahr wurde an die F3A-EM in Frankreich ein grosses Team, erstmalig mit einem Junior, entsendet. Das Team bestand aus folgenden Personen: den Piloten Pirmin Jund, Marc Rubin, Reto Schumacher und unserem Junior Sandro Matti, Teammanager und Helfer Bernhard Schaden (Autor), den Helfern Deborah Tanner, Marco Pelizzone und Victor Matti.


Vom Himmel zu fallen wird nicht goutiert

Das Wetter passte eigentlich von Beginn an und bescherte allen Teilnehmern gleiche Verhältnisse. Gleich am Anfang wurde festgelegt, dass die ersten 24 Piloten in den Halbfinal kommen und dort das schwierige Finalprogramm (u.a. mit rollender horizontaler Acht) vorfliegen durften.

Marc platzierte sich gleich zu Beginn um den Platz 12. Unsere anderen Piloten mussten alle hart um den Einzug kämpfen. Sandro begann einmal um den 30. Rang und schaffte den Einzug mit seinem vierten Flug. Das war wichtig, um überhaupt noch um die Junioren-Medaillen kämpfen zu können. Reto tat es ihm gleich mit dem letzten Flug und qualifizierte sich auch, sowie Pirmin als stetig 19. Entscheidend dabei war der Flugstil. Ein «vom Himmel fallen» wird international nicht goutiert und es braucht einen stetigen Zug mit definierten Ein- und Ausflügen, was unsere Piloten von Flug zu Flug immer besser machten. Von der Schweiz war natürlich unsere Punktrichterin Daniela Schmitter vertreten, mit welcher wir am Sonntag ihren runden Geburtstag feiern durften.


Im Halbfinale war es schwierig, weiter nach vorne zu kommen

Dies schaffte nur Sandro mit seinem zweiten Flug. Beim ersten klappte es mit einer Snap nicht so richtig, doch beim letzten hat er komplett seinen Flugstil geändert und alles wie aus einem Guss geflogen, was ihm die siebtbeste Wertung einbrachte, womit er auf den 14. Rang vorstieß, was gleichzeitig die Silbermedaille bei den Junioren bedeutete. Pirmin und Reto konnten sich noch auf die guten Ränge 19 und 21 verbessern. Marc wurde 13. mit sechs konstanten Flügen, somit durfte er als Vorflieger im Final agieren. Dies tat er vor allem mit seinem zweiten unbekannten Flug in beeindruckender Weise, mit seinem für diese Figuren perfekt passenden Konzept aus Axiomen mit Yamada-Viertakt-Antrieb (gleiches Konzept wie der Europameister).

Im Finale zeigte sich dann schnell einmal, dass es sehr eng mit der Zeit werden würde, denn die Piloten mussten nach ca. 15 Sekunden in der Luft sein, um es zu schaffen. Es zeigte sich, wie schon in der Vorrunde, dass der Franzose Christoph Paysant-Le Roux einsam vorne weg flog in allen Durchgängen. Sein Konzept und seine ruhige Führung des Modells bei jedem Wind und Wetter sind einfach einmalig, was sich auch im Endresultat mit seinem grossen Vorsprung widerspiegelte. Der Österreicher Mayer, welcher es mit einem etwas anderen, langsameren Stil versuchte, wurde Zweiter vor dem Italiener Mazzucchelli.

Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung mit einem sehr guten Schweizer Team-Spirit, was sich auch in der Teamwertung als 4. widerspiegelte.

www.ec-f3a.fr/results.html


Resultate Einzel
1.Paysant-Le Roux ChristopheFRA
2.Mayr GerhardAUT
3.Mazzucchelli MarcoITA
4.Kaiser StefanLIE
6.Matt WolfgangLIE
13.Rubin MarcSUI
14.Matti SandroSUI
19.Jund PirminSUI
21.Schumacher RetoSUI

Mannschaftswertung
1.Frankreich
2.Österreich
3.Italien
4.Schweiz

Resultate Junioren
1.Mazzuchelli MarcoITA
2.Matti SandroSUI
3.Rannetshauser PhilipGER


*Bernhard Schaden,
Teammanager F3A-Nationalmannschaft*



Alle Kategorien anzeigen →

AKTUELL

Sortieren Nach:
Weitere Beiträge →



An error has occurred. This application may no longer respond until reloaded. Reload 🗙