Sport

Hangfliegen im Zürcher Oberland

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Der Wettbewerb um die NOS-Medaillen, die Siegerkanne und den wunderschönen Gruppenpokal fand unter der Leitung von Martin Giger statt. Die letzten drei Austragungen fielen leider dem Wetter und der Pandemie zum Opfer.


Martin folgte auf Patrick Häusler, welcher in den vergangenen Jahren den Anlass erfolgreich organisiert hatte. Unterstützt wurde Martin durch Thomas Wäckerlin, der, wie in den letzten Jahren, für Start und Ranglisten besorgt war. Da die Schufelbergeregg auf der Westseite nicht mehr beflogen werden kann, weil die Bäume mittlerweile zu hochgewachsen sind, wurde als Ersatzgelände der Tannberg oberhalb Goldingen (das offizielle Fluggebiet der MG Wald) ausgewählt. Auch dieses Jahr war die Wetterprognose im Vorfeld alles andere als sicher, so gab es am Samstagabend die eine oder andere Nachfrage nach der Bestätigung des Termins. Nichtsdestotrotz fanden sich am Sonntagmorgen um acht Uhr bei bedecktem, kühlem, aber trockenem Wetter 17 Piloten und 11 Helfer auf dem Tannberg ein. Piloten und Helfer freuten sich, sich nach der vierjährigen Pause treffen zu können.

Zur Begrüssung verwöhnten uns Claudia und Andreas Murrer sowie Thomas Wäckerlin mit Sandwiches und Gipfeli.



Das Einschreiben, Flieger aufbauen und kennzeichnen sowie der Aufbau der Startstelle und der Landepunkte waren schnell erledigt. Vor dem Start mussten die Modelle 100 m hoch zur Startstelle getragen werden, wo sie von den Starthelfern in Empfang genommen wurden. Die vier starteten die Modelle sehr zuverlässig und routiniert.

Es zeigte sich schnell, dass die Flieger auf den ersten 30 m Flugweg sehr schlecht zu sehen waren, weil der Kontrast zwischen dem zurückliegenden Gelände und den Fliegern sehr schlecht war. Sobald die Flieger den offenen Himmel erreichten, war die Sicht ausgezeichnet. Mit dem herrschenden Westwind konnte auch richtig Hangaufwind geflogen werden und die 5 Minuten Flugzeit waren in der Regel kein Problem. Etwas speziell war die Landung, welche gegen den Wind und deshalb bergab erfolgte. Mit den heutigen, modernen Fliegern mit sehr gut wirkenden Bremsklappen war das problemlos zu bewerkstelligen. Da keine Stecklandungen erlaubt waren, selektierten die Landungen ordentlich. Die drei Zeitnehmerinnen erledigten ihren Job zuverlässig und genau. Nach vier geflogenen Durchgängen duften sich folgende Piloten die Regionalmedaillen umhängen lassen:


1. Manuel Peter vor Patrick Häusler und Sandro Peter. Sehr guter Vierter wurde der Nachwuchspilot Alain Schad. Den Gruppenpokal gewann erneut die MG Mörsburg Übrigens: Das Wetter hielt bis nach der Rangverkündigung. Der RCS-Hang 2022 war dank aller engagierten Helfer und den motivierten Piloten sowie der Firma Leomotion als Sponsor von Sachpreisen wieder ein geselliger, interessanter und auch anspruchsvoller Anlass, der Freude machte und hoffentlich nächstes Jahr seine Fortsetzung finden wird.




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