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Redesign Luftraum Zürich

von Emil Giezendanner
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Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) plant eine massiv vergrösserte Kontrollzone rund um den Flughafen Kloten sowie eine Absenkung der TMA (Terminal Area). Im Rahmen der verschiedenen durch den AeCS organisierten Hearings konnten seitens BAZL keine ernst zu nehmenden fachlichen oder organisatorischen Gründe genannt werden. Im Gegenteil offenbarte sich bei den Amtsvertretern teilweise peinliche Unkenntnis.


10 Fluggelände des NOS neu im CTR?

Wenn es nach dem BAZL ginge, würden im NOS mindestens 10 Fluggelände zusätzlich in den zweifelhaften «Genuss» dieser Neuorganisation kommen. Das würde bedeuten, dass von den 43 Vereinen neu 22 betroffen wären. Die Absenkung der TMA würde zudem beliebte Hangfluggelände treffen. Dass der NOS gegen diese Absichten kämpfen will, ist wohl verständlich. Auch, dass dieses neue BAZL-Gespenst der Bevölkerung rund um den Flughafen mehr Lärm und Dreck bringen würde, ist keine Frage und es ist damit zu rechnen, dass bei einer Versteifung der zuständigen Projektleiter einmal mehr der politische Weg begangen werden muss.


Unsere Forderungen

Die Modellflugplätze MG Sulzer (Wiesendangen) und Mörsburg wären neu im CTR. Hier müssten entsprechende Korrekturen um wenige hundert Meter vorgenommen werden. Die Modellfluggelände der MG Hinwil, Bussard und Scheidegg dürfen durch die Ausweitung des CTR nicht betroffen werden. Die Zusammenlegung der CTR Zürich und Dübendorf würde zu weiteren beträchtlichen – teilweise bis über den Zürichsee hinaus – Einschränkungen führen. Ganz generell soll der CTR Dübendorf verkleinert werden. Der nur noch homöopathisch geringe Flugbetrieb und der Riesen-CTR Dübendorf stehen in keinem nachvollziehbaren Verhältnis.


Noch keine Entwarnung

NOS-Vertreter Matthias Bossard hat im oben erwähnten Hearing unsere bereits im Vorfeld diskutierten Standpunkte klar eingebracht. Wie weit dies beim Bundesamt ernst genommen wird, zeigen vermutlich erst die kommenden Monate genauer. Einmal mehr erfahren wir, wie die Zusammenarbeit und das gemeinsame Auftreten aller Flugsportverbände im AeCS auch in dieser Situation von enormem Vorteil sind. Denn sie alle müssten grosse Restriktionen in Kauf nehmen. Teilweise könnte der Betrieb unter neuen Bedingungen für einige Flugplätze gar zur Schicksalsfrage werden. Noch ist nichts gewonnen und wir können keine einzige Alarmstufe zurücknehmen.




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