Sport

Erfolgreiche und weniger erfolgreiche Elektroflieger

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Der italienisch-schweizerische Doppelbürger, langjähriges Mitglied der Modellfluggruppe Gossau ZH, Remo Frattini, wird neuer Weltmeister im Elektromodellflug für Italien und das Schweizer Team gewinnt die Mannschaftswertung.


F5B-Segelmodelle

Remo Frattini souverän

Remo Frattini setzte sich im Feld von rund 40 Konkurrenten aus dreizehn Ländern von An- fang an an die Spitze und gab diesen Platz bis zum Schluss nicht mehr ab. Er hat sich mit diesem Titel alle drei hohen sportlichen Auszeichnungen des Internationalen Luftsportverbandes FAI mit Europa-meister, Weltmeister sowie FAI-World Cup Gewinner geholt. Mit seinem Sieg hat er zudem den entscheidenden Grundstein für den ausgezeichneten zweiten Platz des italienischen Teams gelegt.


Starkes Schweizer Team

Erstmals in der 25-jährigen Geschichte der FAI-Elektroflugweltmeisterschaften gewinnt



das Schweizer Elektrosegelflug-Team den Weltmeistertitel in der Mannschaftswertung. Die Schweizer Equipe mit Patrick Häusler, MG Buttikon, Bronze-Medaille, Thomas Wäckerlin, MG Rapperswil-Jona (4. Rang), und Marco Cantoni, MG Bournens und Schaffhausen (21. Rang), hat sich über die acht Runden gegen eine starke Konkurrenz vor Italien und Deutschland durchgesetzt. Einen wichtigen Beitrag zum



Schweizer Erfolg leistete Mannschaftsleiter Pierre Bos-sard, GAM CERN. Die gemein-samen Wettbewerbsbesuche und Trainings haben sich aus-bezahlt.


F5D-Pylon Racing

Unsere Schnellen mit Marcel Schlage, Christian Hanke und Karsten Garth haben gute Leis- tungen gezeigt. Leider sind sie gegenüber den Weltmeister-schaften 2008 (3. Mannschafts-rang) etwas zurückgefallen. Die Spitzenleistungen dieser Leute an den diesjährigen in-ternationalen Wettbewerben in Europa liessen für die WM ho-he Erwartungen aufkommen. Offenbar hielt dasTeam diesem Erwartungsdruck nicht ganz stand. Sie wären alle für Spit-zenränge gut gewesen. Aber eben, am Schluss wird abge-rechnet. Gerade die Cuts sind der Ausdruck von mangelnder Lockerheit und fehlender Risi-ko-Einschätzung. Marcel hätte mit etwas Glück die Bronze-Medaille packen können. Sein vierter Rang stimmt versöhn-lich und doch ein wenig enttäu- schend. Er wagte es, mit einem Getriebemotor (Kontronik) an-zutreten und müsste als «Welt-meister im Leisefliegen» ge-feiert werden. Einmal mehr: Eine anständige Rangliste war vom Veranstalter nicht zu ha-ben und die Messanlage war schon etwas in die Jahre ge-kommen ...




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